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Der “NORDKURIER” berichtete am 07. März 2007

Werbekutsche rollt um Helpter Berg

Woldegk. Das Schattendasein der Helpter und Brohmer Berge liegt Landwirt Friedrich-Ernst Wilfarth schwer im Magen. Immer für neue Ideen gut, fand er nun beim Allgemeinen Unternehmerverband Neubrandenburg, zwei Unternehmen und der Gemeinde Helpt Gleichgesinnte. Gemeinsam und mit Fördermitteln aus dem Wirtschaftsministerium ist nun ein Projekt beziehungsweise die Postkutsche ins Rollen geraten, um die höchste Erhebung Norddeutschlands aus dem Dornröschenschlaf zu wecken. Die Unternehmen, zu denen die Fahrzeugwerke Oertzenhof, das Parkhotel Rattay und die Krekower Agrar GmbH gehören, tragen zudem einen Eigenanteil.

Zwei Arbeitsplätze konnten bereits seit Januar geschaffen werden. Von dort wird die Werbemaschinerie nun koordiniert. Und die setzt sich im Mai in Gang. Dann wird Friedrich-Ernst Wilfarth die Pferde vor die Postkutsche spannen. “Wir werden mit der Kutsche nach Stettin fahren. Das wird der Auftakt”, verdeutlicht er. Mit dem Landkreis Mecklenburg-Strelitz und den Nachbarn im Uecker-Randow-Kreis habe er bereits Kontakte aufgenommen. Die Fahrt, die in fünf Etappen ans Ziel führt, soll auch genutzt werden, um Politiker mit ins Boot oder in diesem Fall in die Kutsche zu holen. “Gespräche mit CDU-Innenminister Lorenz-Caffier haben bereits stattgefunden”, betont der Landwirt. Neben den Politikern könnten Wirtschaftsleute Platz nehmen. eine Zusage vom Landkreis im Nachbarland Polen liegt bereits vor. Die Projektmitarbeiter koordinieren nun die Tour.

Die Kutschfahrt nach Stettin dürfte nur der Anfang einer mobilen Werbemaschinerie sein, mit der Helpter- und Brohmer Berge präsentiert werden “Im nächsten Jahr wollen wir von Danzig nach Hamburg fahren”, befreibt Wilfarth weitere Aspekte des Projektes, mit dem die Entwicklung der touristischen Infrastruktur vorangetrieben werden soll. “Diese Tour muss über die Helpter Berge führen”, ist sich der Landwirt aus Woldegk sicher. “Wir können nicht nur auf die Ostsee aufmerksam machen”. Für Hoteliers und Gastronomie verspricht sich der Unternehmer einen Synergieeffekt. Ausserdem soll die landwirtschaftliche Tätigkeit im Mittelpunkt stehen.

von Anett Seidel