Welt.de: „Ist Öko-Geflügelmast gar nicht öko?“

Als „grob-unwissenschaftliche, menschen-, ökologie– und tierfeindliche Auftragsarbeit für die Geflügelindustrie“ kritisiert der Landesverband Niedersachsen/Bremen der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) eine Studie zum „gesamtgesellschaftlichen Nutzenbeitrag der Geflügelmast“, die die Autoren von Witzke und Windhorst für den Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft (ZDG) verfasst haben. Laut einem Artikel der WELT über die Inhalte dieser bisher offenbar unveröffentlichten Studie arbeiteten die beiden Autoren dabei für die Firma HFFA-Research, hinter der Agrarchemie-und Lebensmittelkonzerne wie BASF, BAYER und Nestlé stünden.  → Artikel lesen


13.07.2017 rbb Kontraste: Massenhaftes Artensterben durch Insektizide in der Landwirtschaft

Sie heißen Neonicotinoide und stehen im Verdacht, dass durch ihren Einsatz in der Landwirtschaft massenhaft Insekten vernichtet werden. Giftcocktails für hohe Erträge! Aber warum eigentlich? Der Selbstversorgungsgrad in Deutschland liegt bei Getreide oder Kartoffeln weit über 100 Prozent. Der Überschuss geht in den Export und vernichtet nicht selten die Existenzgrundlage der Bauern in Entwicklungsländern. Warum verzichten wir nicht einfach auf diese gefährlichen Chemikalien und fokussieren uns auf hochwertige und unbedenkliche Produkte? → rbb-Beitrag ansehen


Animal Equality –  Hähnchenmast: 42 Tage Hölle
Neue Recherche zeigt systematische Tierqual bei Wiesenhof und Co. – vom ersten Tag bis zum Tag der Schlachtung. → ansehen



NDR – 22.03.2017 Meyer: Menschen tragen die Geflügelpest weiter

Seit Monaten grassiert die Geflügelpest in Niedersachsen. Mit einer Stallpflicht für Geflügel sollte das hochansteckende Virus H5N8 gestoppt werden – zumindest im Landkreis Cloppenburg bislang ohne durchschlagenden Erfolg: Erst am Mittwoch hat der Landkreis einen weiteren Fall von Geflügelpest in einem Putenmastbetrieb bestätigt – 14.600 Tiere sollen dort getötet werden. Offenbar ist nun zumindest klar, warum das Virus weiter Schaden anrichtet. Nicht in erster Linie Wildvögel oder gar der Wind übertragen das Virus – Erkenntnisse des Friedrich-Loeffler-Instituts (FLI) wiesen darauf hin, dass vor allem Menschen, Fahrzeuge und Geräte das Virus von Stall zu Stall tragen, sagte Niedersachsens Landwirtschaftsminister Christian Meyer (Grüne) am Mittwoch. „Daher sind hier verschärfte Maßnahmen anzusetzen, und nicht bei der Stallpflicht von Freiland- und Hobbygeflügelhaltern.“

Gravierende Hygiene-Verstöße

Das FLI und andere Experten hatten auf Bitten des Landwirtschaftsministeriums unter anderem die Virusstämme genetisch untersucht. Demnach hatte sich mit hoher Wahrscheinlichkeit das Virus von Stall zu Stall verbreitet. Woher das erste Virus in Garrel stammt, sei weiterhin unklar. Das Ministerium bezweifelt aber, dass infizierte Wildvögel die Ursache für die meisten Ausbrüche waren. Die FLI-Experten sahen teilweise gravierende Verstöße etwa beim Transport und der Lagerung von toten Tieren, dem Austausch von Geräten zwischen Betrieben. Auch seien Hygieneschleusen nicht konsequent genutzt worden…
→ mehr lesen auf ndr.de


Experten sind uneins: Ist die Stallpflicht eine staatlich verordnete Tierquälerei?
→ Nordkurier vom 7.2.17


Die neuen Bauernregegeln der Umweltministerin Hendricks → 08.02.17 Schwäbische



Von wegen „dummes Huhn“ – Warum wir Hühner unterschätzen
WELT – Viola Ulrich |  04.01.2017

(…) Die US-Biologin Lori Marino bricht in einem Aufsatz im Fachblatt „Animal Cognition“ eine Lanze für das Federvieh. Zahlreiche Studien belegen inzwischen, dass Hühner intelligenter sind als gemeinhin angenommen.
So können sie beispielsweise zählen – und das sogar schon als Küken. Frisch geschlüpfte Hühner können große und kleine Mengen voneinander unterscheiden und der Größe nach ordnen. Außerdem können sie einfache Rechenaufgaben wie Addieren und Subtrahieren lösen.
Das Geflügel hat nicht nur ein Verständnis für Mathe, sondern auch für Physik: Die Tiere können sich die Flugbahn eines Balles merken und voraussagen, wo er auftreffen wird. Mit dieser Fähigkeit stehen sie Primaten in nichts nach, so Marino.
Außerdem besitzen Hühner ein gewisses Verständnis für Zeit. Wird ihnen ein schmackhafteres Futter in naher Zukunft in Aussicht gestellt, warten sie lieber ab. Sie können sich also selbst beherrschen und fressen nicht gierig los. Diese Fähigkeit und das Wissen über den Rang in der Hackordnung spricht laut der Tierschützerin dafür, dass Hühner eine Art Selbstbewusstsein besitzen.
Und das Federvieh hat Persönlichkeit: Die einen sind neugierig und mutig, die anderen eher ängstlich und schüchtern. Zudem sind die Vögel empathisch und zeigen ihren Artgenossen gegenüber Mitgefühl. Wurden Küken mit einem Luftstoß angeblasen, zeigten sich bei den Glucken ähnliche Stresssymptome wie bei dem aufgeschreckten Nachwuchs.
Doch Hühner können auch anders: So täuschen unterlegene Hähne den Alpha-Hahn mit falschen Rufen bei gefundenem Futter. Und apropos Laute: Hühner verfügen über ein Repertoire von 24 unterschiedlichen Lautäußerungen, mit denen sie untereinander kommunizieren.
Aufgrund dieser erstaunlichen Fähigkeiten wäre es höchste Zeit, unsere Vorurteile gegenüber diesen Tieren aufzugeben. Und wichtiger: die Massentierhaltung von Hühnern zu überdenken, so Marino. Denn zu Hunderten oder gar Tausenden in viel zu kleine Ställe eingepfercht zu sein, wird dem schlauen Geflügel nicht gerecht. → zum Artikel


Kritik an offizieller Zugvogel-These
16.12.16 Neue OZ: Wie verbreitet sich die Vogelgrippe in Europa? Immer lauter werden die Stimmen derjenigen, die Zweifel an der offiziellen Lesart äußern, wonach Zugvögel den todbringenden Erreger einschleppen. Die Geflügelwirtschaft sei selbst schuld, heißt es. Ein Kampf um die Deutungshoheit hat begonnen. Und auf behördlicher Seite bröckelt die Front … Aus dem niedersächsischen Landwirtschaftsministerium heißt es: „Das Ministerium hat erhebliche Zweifel an der Wildvogelthese als alleinige Ursache der Vogelgrippe.“   → weiterlesen


Grundwasserbelastung: EU reicht Nitrat-Klage gegen Deutschland ein
07.11.2016: Deutschland muss sich wegen mutmaßlicher Versäumnisse beim Grundwasserschutz einem Verfahren am Europäischen Gerichtshof (EuGH) stellen. Wie der WDR berichtet, hat die EU-Kommission vor einer Woche die bereits im April angekündigte Klage gegen die Bundesrepublik eingereicht. …
Darin geht es um die seit Jahren in vielen Regionen Deutschlands steigende Belastung des Grundwassers mit Nitrat. Als Hauptursache dafür gilt die Landwirtschaft, die Überdüngung mit Gülle und Mist.   → lesen


Campact-Aktion: Nicht noch mehr Megaställe
Ein neues Gesetz könnte den Boom der Masssentierhaltung bremsen. Landwirtschaftsminister Schmidt darf diesen Durchbruch nicht blockieren! → Appell unterzeichnen


ABL: Der Finanzkonzern Gilde Buy Out verkaufte seine Anteile am Geflügelkonzern Plukon („Friki“), die er erst vor einigen Jahren übernommen hatte. Auch der Futtermittelkonzern Agrifirm ist ausgestiegen.
Neue Großaktionäre neben dem Plukon Management sind laut ABL und Pluimveeweb.nl der niederländische Futtermittelkonzern De Heus und die EW Group (Erich- Wesjohann-Gruppe).

Laufen die Geschäfte für den Finanzkonzern nicht mehr?

Seit 2016 bieten die drei größten Supermarktketten in den Niederlanden keine Masthybriden mehr an.
Die Hähnchenproduktion leidet zudem seid langem unter Verdrängung und Überproduktion.

Ein Hybridhuhn ist ein Huhn, welches speziell für den Einsatz in der Geflügelproduktion im Rahmen der industriellen Landwirtschaft mit der Methode der Hybridzucht optimiert wurde. Hybridhühner setzen entweder besonders schnell, besonders viel Fleisch an (Masthybride), oder legen besonders viele Eier. Die konkreten Zuchtlinien sind das Geschäftsgeheimnis der Zuchtfirmen.
Quelle:Wikipedia


24.09.2016 DIE ZEIT: Hendricks will mit Baurecht riesige Tierställe verhindern

Mithilfe des Baurechts will Umweltministerin Hendricks die Massentierhaltung eindämmen. Kritik kommt vom Bauernverband, auch Agrarminister Schmidt ist skeptisch.
Riesige Stallanlagen ohne Bebauungsplan der Gemeinde zu errichten, solle künftig nicht mehr möglich sein, teilte das Ministerium mit. Außerdem solle ein rechtliches Schlupfloch geschlossen werden, das die Bürgerbeteiligung bei solchen Projekten aushebele. Es gehe nicht darum, konventionelle Landwirtschaft zu verteufeln, sagte Hendricks. Diese müsse sich aber ändern. Viele Bauern wollten oder könnten mit der Intensivierung der Tierhaltung selbst nicht Schritt halten.

Bisher bekommen große Ställe Genehmigungen auch ohne Bebauungsplan der Gemeinden, wenn sie Kriterien eines Genehmigungsverfahrens erfüllen und die Betreiber über ausreichend Land verfügen, um mehr als die Hälfte des benötigten Tierfutters selbst anzubauen. Die Regelung sei aber „missbrauchsanfällig“, erläuterte das Ministerium. Künftig müsse ein kommunaler Bebauungsplan Voraussetzung für die Genehmigung sein. Ausnahmen solle es nur für kleine Anlagen geben.

Außerdem soll die Praxis unterbunden werden, Großanlagen auf dem Papier in viele kleine Ställe aufzuteilen. Damit sorgten Investoren dafür, dass sie nicht der Pflicht zur Umweltverträglichkeitsprüfung und damit auch nicht zur Öffentlichkeitsbeteiligung unterliegen, hieß es. Das Ministerium will daneben auch neue Anforderungen an Großställe zur Luftreinhaltung durchsetzen.

Als Grund für die Initiative gab das Ministerium an, dass die immer höhere Anzahl von Tieren pro Betrieb unter anderem zu mehr Feinstaub und Treibhausgasen führe. Übermäßige Stickstoffemissionen belasteten die Umwelt, hinzu kämen der Einsatz von Tierarzneimitteln und der Ausstoß von unangenehmen Gerüchen. … >> weiterlesen


21.07.2016 AbL: „Wegweisende Studie für eine bessere Zukunft für Landwirtschaft und ländliche Regionen in Mecklenburg-Vorpommern – ohne Agrarindustrie“

Die AbL verweist auf eine bemerkenswerte, wegweisende und deshalb brisante Studie, die Prof. Dr. Helmut Klüter (Institut für Geographie und Geologie der Universität Greifswald) am 19.7.2016 auf der Landespressekonferenz Mecklenburg-Vorpommern in Schwerin vorgestellt hat. Seine Studie über die „Landwirtschaft Mecklenburg-Vorpommerns im Bundesländervergleich“ enthalte eine Bilanz über die Entwicklung des Agrarsektors in MV seit der Wende, wobei u. a. die Gegenüberstellung von Agrarindustrie und echter Landwirtschaft eines der Leitthemen sei. AbL-Agrarindustrie-Experte Eckehard Niemann bedankte sich bei Professor Klüter und bei den Grünen in MV für diese Studie, die auch die Zwangskollektivierung (als Grundlage der bis heute fortbestehenden Agrarindustrie-Strukturen) und auch die nachfolgende Begünstigung von LPG-Nachfolge-Strukturen zu Lasten bäuerlicher Strukturen nicht ausspare. Solche Agrarfabriken, zumeist in der Hand ehemaliger DDR-Kader, würden heute von diesen LPG-Nachfolgern an andere Agrarindustrielle und Investoren verkauft. Die Studie, so die AbL, belege sehr deutlich und wissenschaftlich fundiert die negativen Folgen einer politischen Stützung agrarindustrieller Strukturen: auf Bauernhöfe, Vielfalt, Böden, Tiere, Umwelt, Landschaft, Dörfer, Wertschöpfung, Arbeitsplätze, Tourismus und ländliche Regionen.    Die AbL forderte deshalb eine intensive Diskussion über die Aussagen dieser Studie – nicht nur in Mecklenburg-Vorpommern sondern auch bundesweit und in der EU. Am Ende dieser bereits laufenden gesellschaftlichen Debatte müsse und werde die endgültige und längst überfällige Abkehr von Agrarindustrie und Ungerechtigkeit stehen – zugunsten einer zukunftsfähigen, nachhaltigen und bäuerlichen Landwirtschaft mit vielen guten und wertschöpfenden Arbeitsplätzen in lebendigen ländlichen Regionen!

Zusammenfassung und Volltext der 545 Seiten langen Studie finde man auf der Startseite der Grünen-Fraktion MV http://gruene-fraktion-mv.de/startseite/ .


MV verschläft den Bio-Boom

Die Menschen im Land achten immer mehr auf eine gesunde Ernährung. Dennoch steigt der ökologische Anbau kaum

Laut dem Internetportal Statistika ist der bundesweite Umsatz an Bio-Produkten zwischen 2000 und 2014 von 2,1 Milliarden Euro auf 7,9 Milliarden Euro gestiegen. Damit ist Deutschland der größte Markt für Bio-Lebensmittel in Europa. An MV geht dieser Trend jedoch weitestgehend vorbei. Während deutschlandweit Bio boomt, sank 2014 sogar erst mal die ökologische Anbaufläche um 6000 Hektar. 2015 kamen immerhin wieder 3000 Hektar hinzu. Neun Prozent der Anbaufläche in MV, 122 000 Hektar werden von 809 Betrieben ökologisch bearbeitet, bundesweit sind es 6,3 Prozent. Immer mehr Bio-Produkte kämen aus dem Ausland.
„Wir wollen jedoch regionale Bioware aus unserem Bundesland in den Regalen sehen“, sagt Agrarminister Till Backhaus (SPD). Neueinsteigern soll der Weg in den Öko-Landbau erleichtert werden. So werden die Prämien für Neueinsteiger von 150 Euro auf 260 Euro je Hektar angehoben.

Zu wenig findet Stefan aus Schwerin. „Die ökologischen Agrarstrukturen in MV sind schwach“, meint er. Kim Kleine hat ihm gerade eine große Schüssel mit Penne gebracht. Vor allem auf dem Land gebe es seiner Meinung nach wenige Hofläden und biologische Betriebe. „Und das, wo MV doch ein Agrarland ist. Das ist doch komisch.“ Stefan setze schon lange weitestgehend auf Bio-Produkte. Doch das Angebot reiche ihm noch nicht aus. Vor allem das saisonale Angebot sei mangelhaft.

„Die Menschen ernähren sich bewusster“, stellt auch Silke Steiniger bereits seit Jahren fest. Ihr gehört der Bio- und Feinkostladen „Basilikum“ nur zwei Häuser neben „Feine Kost“. Erst im Mai vergangenen Jahres hat sie ihr Geschäft vergrößert. „Es kommen Menschen aus allen Bevölkerungsschichten zu uns“, sagt sie. Junge Familien mit Kindern, Studenten oder auch Ältere. „Am meisten verkaufen wir Obst und Gemüse. Aber viele kommen zum Beispiel auch wegen der Nussmuse, Fruchtkonfitüren oder Ölsaaten.“ Auch Bio-Kosmetik sei immer mehr gefragt. Dass der Preis höher als bei konventionellen Produkten ist, nähmen die Kunden in Kauf: „Dafür wissen sie, was sie haben und dass das Qualität ist“, meint Steininger.

Dass der Bio-Boom weitestgehend an MV vorbei geht, kritisiert auch Ursula Karlowski (Grüne). Die im Land erzeugten ökologischen Rohstoffe müssten hier auch verarbeitet und vermarktet werden, sagt sie. „Damit könnten der Öko-Landbau und das verarbeitende Gewerbe der zentrale Jobmotor sein.“ Das Land sei derzeit vor allem Rohstoffproduzent. „Die Hauptgewinne machen Verarbeitungsbetriebe in anderen Bundesländern.“ Karlowski sei enttäuscht, dass nur ein Bruchteil der landeseigenen Agrarflächen an Öko-Bauern verpachtet würden. So gingen 2015 von 6608 Hektar aus auslaufenden Pachtverträgen nur 781 Hektar in die öffentliche Ausschreibung. Davon seien nur sechs Lose mit zusammen 194 Hektar an Bio-Betriebe gegeben worden, so Karlowski. „Insofern kann keine Rede davon sein, dass das Land die ökologisch wirtschaftenden Betriebe bei der Flächenvergabe bevorzugt.“

… oder den Bio-Boom „verschlafe“, denn es scheint ja bewusste Methode dahinter zu stecken !


Mecklenburger Dorf gegen Massentierhaltung

Ein Hilfsprojekt von „BUND Landesverband Mecklenburg-Vorpommern e.V. “ (C. Cwielag) in Wardow, Deutschland → Lesen und unterstützen


Brandenburger Volksbegehren erfolgreich

103.891 Unterschriften gegen Massentierhaltung in Brandenburg!

14.01.2015 rbb-online: Das Volksbegehren gegen Massentierhaltung in Brandenburg hat die notwendige Zahl an Unterschriften zusammenbekommen – und sogar noch deutlich mehr. Mehr als 100.000 Bürger sprachen sich dagegen aus, dass große Mastställe mit Steuergeld gefördert werden. Eine Schlappe für die Regierung, die die Forderung schon einmal abgeblockt hatte.  → weiterlesen auf rbb-online
→  www.volksbegehren-massentierhaltung.de/  


16-demoberlin


NDR 16.12.2015

Hähnchenmast in Gallin wird nicht gebaut

Die umstrittene Hähnchenmastanlage in Gallin zwischen Lübz und Plau wird nun doch nicht gebaut. Bei dem Projekt sollten bis zu 300.000 Hähnchen zur Schlachtreife gemästet werden. Erste Prüfungen hatte das Projekt bereits bestanden. Doch nach neun Jahren Vorbereitungszeit verwarf der Landwirt nun seine Pläne. Zu den Gründen wollte er nichts sagen.

Streit mit Initiative im Nachbarort

Im Nachbarort ist ein Landwirt bereits seit Jahren im Streit mit einer Bürgerinitiative. Er hatte mit einer gültigen Genehmigung Ställe gebaut. Nach einer Klage von Umweltschützern stehen diese Ställe nun schon drei Jahre leer. Für den Landwirt bedeutet dies einen Millionenverlust.

Auch Milchviehprojekt wird nicht realisiert

Die Grünen im Landtag begrüßen die Absage für die Hähnchenmastanlage in Gallin. Fraktionschef Jürgen Suhr sieht darin ein wichtiges Signal an potenzielle Investoren, dass Mecklenburg-Vorpommern „kein Land für das Auslaufmodell Massentierhaltung“ ist. In Gallin-Kuppentin hätten Bürger und Umweltverbände seit Jahren gegen die Geflügelmastanlage gekämpft.

Es ist das zweite landwirtschaftliche Großprojekt, das nun nicht entsteht. In der vergangenen Woche hatten die Besitzer des Agrarhofs Brüel mitgeteilt, einen umstrittenen Stall für bis zu 3.000 Rinder nicht zu bauen.


25.08.2015 zdf: Tierfabrik Deutschland – Von Billigfleisch und Wegwerfküken
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>> in Mediathek ansehen


Die Zeit 51/2014: Die Schlachtordnung
In einer idyllischen Gegend in Niedersachsen wird im Sekundentakt geschlachtet, immer schneller, immer billiger, immer schmutziger. Erledigt wird das Gemetzel von einer Geisterarmee aus Osteuropa.
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3.6.2015 Täter oder Wohltäter? – Die Macht der Agrar-Riesen
… eine Kultur des Todes?
ZDF | Mi 03.06. | 22:45-23:15
>> ZDF zoom


28.5.2015 AbL:  Agrarindustrielle Ursachen von Vogelgrippe-Seuchenzügen 
Die vielfach bezweifelte These, wonach die verheerende Vogelgrippe und die damit verbundene Tötung von Millionen Tieren auf die Übertragung der Viren durch Wildvögel zurückzuführen sei, wird nunmehr auch von einem namhaften geflügelwirtschaftsnahen Experten in Frage gestellt.  Die Arbeitsgemeinschaft für artgerechte Nutztierhaltung (AGfaN) und die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) verweisen hierzu auf einen Artikel von Professor Windhorst in der vom Zentralverband der Geflügelwirtschaft (ZDG) herausgegegeben Zeitschrift DGS, in dem der ehemalige Leiter des ISPA-Instituts (Vechta) die aktuellen Seuchenzüge in des USA beschreibt und auf mögliche Übertragungswege der hochpathogenen Viren durch Menschen und Transportfahrzeuge verweist. Diese Übertragungswege hatten agrarindustrie-kritische Experten bereits bei den Seuchenfällen in Europa als Ursache benannt, weil auch hier die Krankheitsfälle auf geschlossene Geflügel-Agrarfabriken beschränkt waren. Insofern, so der AbL-Agrarindustrie-Experte Eckehard Niemann, sei dringend eine Neuorientierung beim Umgang mit dieser Tierseuche angesagt: Der Schwerpunkt der Vorbeugung, der bisher bei Stallpflicht-Auflagen für Freilandgeflügel-Haltungen gelegen habe, müsse sich jetzt auf die Verbreitung der Vogelgrippe durch Personal und Futtermitteltransporte zwischen den Agrarindustrie-Anlagen großer Geflügelkonzerne konzentrieren. Hierbei spiele auch die Schwächung des Immunsystems der Tiere durch die nicht artgerechte Haltung eine wichtige Rolle. AGfaN- Sprecher Eckard Wendt forderte die zuständigen staatlichen Behörden auf, endlich ihre bisherigen Hypothesen einer Verbreitung der Seuche durch Wildvögel beiseite zu legen. >> Link zum Artikel von Prof. Windhorst: 


11.05.2015 Geflügelkonzern droht VW (Volkswagen)
Auf Flyern und im Internet wirbt die vom VW-Konzern betriebene „Autostadt Wolfsburg“ für ein Ernährungskonzept namens „vital – vegetarisch – vegan“.
Gut essen in der Autostadt >>
Nun haben sich die Chefs des Schlachtkonzerns Rothkötter eingeschaltet. „Solange die Stigmatisierung der konventionellen Land- und Ernährungswirtschaft auf der Homepage nicht beendet wird, werden wir keine weiteren Fahrzeuge des VW-Konzerns mehr erwerben“, schrieben die beiden Geschäftsführer Franz-Josef Rothkötter und Wilfried Fleming in einem Brief an VW-Vorstandschef Martin Winterkorn.
mehr lesen auf ndr.de >>


Ärzte fordern Abkehr von Massentierhaltung
Humanmediziner gehen gemeinsam mit Tierärzten an die Öffentlichkeit. Jeden Tag kämpfen die Mediziner in Krankenhäusern und Praxen gegen Infektionen mit antibiotika-resistenten Erregern, den sogenannten MRSA und ESBL. Die Folge: Medikamente schlagen bei der Behandlung von Krankheiten beim Patienten nicht mehr an. Wenn jetzt nicht schnell und koordiniert gehandelt wird, dann steuert die Welt in eine Post-Antibiotika-Ära, in der gewöhnliche Infektionen und kleine Verletzungen wieder tödlich werden können. Dieser Satz stammt von Doktor Keiji Fukuda, Generaldirektor für Gesundheitssicherheit bei der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Anlass war die Veröffentlichung eines Berichtes Ende April, in dem die WHO weltweit vor dem Problem von multiresistenten Keimen warnt.
Ärzte gegen Massentierhaltung >>
NDR >>


NDR – Mo, 06. April 2015, 16:45 bis 18:15 Uhr

NORDDEUTSCHLAND VON OBEN – VON DER OSTSEE IN DEN HARZ

auf youtube >> 16:54 – 21:45

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Ankündigung auf ndr.de >>


Blick auf die Baustelle März 2015 mehr Fotos >>


12.01.2014 ndr: Gefährliche Keime auf Putenfleisch
Der BUND gab 57 Putenfleischproben von Supermärkten und Discountern ins Labor. Die Einkäufe wurden im Labor auf sogenannte multiresistente Keime, nämlich MRSA und ESBL-bildende Bakterien, getestet. Sie können gefährlich sein, weil gegen sie fast alle Antibiotika wirkungslos sind. >> lesen


2015-wirhabenessatt


>> HIER noch ein verspäteter Neujahrsgruß zu einem immer wieder aufflammenden Thema 2015

10.12.2014 Behörde macht Schluss mit Sauerei – Tierhaltungsverbot für Schweinebaron Straathof!

Behörden in Sachsen-Anhalt haben einem der größten Schweinezüchter Europas die Tierhaltung verboten. Wird der Fall Straathof rechtskräftig, könnte das die Wende in der Massentierhaltung sein.
>> Bericht lesen


05.12.2014 Europäischer Umweltpreis für Corinna Cwielag vom BUND in Brüssel

Corinna Cwielag vom BUND Mecklenburg-Vorpommern wurde für Ihr Engagement zum Erhalt des Europäischen Grünen Bandes im Bereich der Ostseeküste mit dem Ziel, unbeeinflusste, wertvolle Küstenlandschaften zu erhalten, für die Betreuung bürgerschaftlichen Widerstandes gegen den Bau neuer Massentierhaltungsanlagen sowie für die Initiative zum den Erhalt der ostdeutschen Alleen ausgezeichnet. Ausschlaggebend für die Nominierung war unter anderem der Erfolg der Initiativen. >> Pressemitteilung des BUND
HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH!


03.12.2014 Multiresistente Keime ein Problem in der Human- und Veterinärmedizin gleichermaßen
Wissenschaft und Politik tauschen sich zur aktuellen Situation im Rahmen der Verbraucherschutzministerkonferenz (>> Regierungsportal MV) aus


>>  Link zu sehr guten Informationen: Fachveranstaltung: Keime und Antibiotika/ Resistenzen aus der Tierhaltung und ihre Folgen für die menschliche Gesundheit am 04. Juli 2014


Proplanta 26.11.2014 Strenge Auflagen für industrielle Geflügelmastanlagen gefordert >> lesen


Nordkurier 24.11.2014 Beim Bau von Mega-Ställen haben Bürger nichts zu melden >> lesen



19.11.2014 NDR – Wird Vogelgrippe über Zugvögel verbreitet?

>> Beitrag ansehen


19.11.2014 DIE ZEIT: Die Rache aus dem Stall
In Deutschland sterben jährlich tausend Menschen an Bakterien, gegen die kaum ein Antibiotikum hilft. Eine Brutstätte für besonders gefährliche Keime rückt erst jetzt ins Blickfeld: ZEIT-Reporter enthüllen, wie die Massentierhaltung zur Brutstätte für Erreger wird, die auf Antibiotika nicht mehr reagieren.

DIE ZEIT online: Multiresistente Keime >> lesen


14.11.2014 Zweiter offener Brief des WAI (Wissenschaftsforum Aviäre Influenza):
Geflügelpest: Kein Reflexhaftes Keulen!
Aktueller Anlass des zweiten Offenen Briefs sind Keulungen gesunder Geflügeltiere in der Sperrzone in Mecklenburg-Vorpommern, nachdem in einem Mastputen-Stall ein Geflügelpest-Virus nachgewiesen worden war. …
Der Offene Brief fasst die aktuelle Rechtslage und Entschädigungspraxis sowie den Wissensstand zu Epidemiologie und Prävention der Geflügelpest zusammen.
Weder die Rechtslage noch  wissenschaftliche Erkenntnisse rechtfertigen reflexhaftes Keulen, wie in Mecklenburg-Vorpommern und vielen anderen Fällen geschehen. Im Gegenteil: Im Vergleich mit rigoroser Quarantäne erhöhen großflächige Keulungen das Risiko einer Viren-Ausbreitung.
>> Übersicht   >> ganzer Brief


08.11.2014  Nordkurier
Am Wochenende wurde die Tötung des Nutzgeflügels im drei Kilometer großen Sperrbezirk abgeschlossen. Alle 800 Proben seien inzwischen ausgewertet. Bis auf die Proben im betroffenen Bestand in Heinrichswalde waren alle negativ>> zum Artikel


06.11.2014 Offener Brief des WAI (Wissenschaftskreis Aviäre Influenza): Keulung bei harmlosen Influenza-Viren ist Sinnloser Aktionismus  >> Übersicht   >> ganzer Brief


06.11.2014 Heinrichswalde bei Rothemühl NDR: Geflügelpest: 31.000 Tiere werden getötet
„…Damit sich das Virus nicht weiter ausbreitet, soll alles Geflügel im Radius von drei Kilometern um den betroffenen Hof vorsichtshalber getötet werden. Darüber hinaus überwachen Experten die Geflügel-Bestände im Umkreis von zehn Kilometern, …. Außerdem dürfen 50 Kilometer um den Virusherd Enten, Gänse und Hühner nicht mehr draußen gehalten werden.“  >> ganzen Artikel lesen
Wie weit/nah ist die  HMA Klein Daberkow an unseren Dörfern und privaten Hühnerställen?


06.10.2014 Klein Daberkow
Der NDR filmt an der HMA-Baustelle für eine Dokumentation – Ausstrahlung vorauss. im Frühjahr 2015


Blick auf die Baustelle Anfang Sept. 2014 mehr aktuelle Fotos >>


5.7.2014 – Wer verdient am Hunger?
Der Hunger der Welt ist immer wieder ein Argument der Investoren für Massentierhaltungsanlagen.
Doch:
„Nicht Ressourcenknappheit und Platzmangel sind der Grund für Hunger und Armut, sondern ungerechte Verteilung und mangelnde soziale Gerechtigkeit.“ Weltweit würden bereits heute mehr Lebensmittel produziert, als benötigt, sie müssten nur entsprechend verteilt werden.(Werner Boote)

Wer schreibt uns das Märchen von der Überbevölkerung? .. >>


3.4.2014 – Kirche kritisiert „Gigantismus in der Tierhaltung“

Politik, Kirche und landwirtschaftliche Interessenvertretungen müssten sich gegen den „Gigantismus in der Tierhaltung“ wenden. Die großen industriellen Anlagen treiben nach Ansicht des Verbands die Landwirtschaft in einen ruinösen Wettbewerb, belasten die Umwelt und werfen tier- und gesellschaftsethische Fragen auf.
weiter lesen >>


28.03.2014 – Der neue Investor (siehe hier) schafft Tatsachen mit Beton (der durch Kreckow fährt…) – obwohl noch ein Widerspruch anhängig ist; lt. Genehmigungsbescheid auf eigenes Risiko. Fotos >>


März 2014 – Da wird uns übel !!!
Schlachten trächtiger Kühe.

Sobald Kühe ihre Milchleistung nicht mehr erfüllen, werden sie ausgemustert, auch wenn sie ein Kalb in sich tragen.
[EXPAND weiterlesen…]In Deutschland werden einer Schätzung der Bundestierärztekammer zufolge jährlich bis zu 180.000 trächtige Kühe in Schlachthöfen geschlachtet. Dabei sterben auch die Kälber im Mutterleib einen qualvollen Tod. Denn auf das ungeborene Kalb hat der Bolzenschuss keine Wirkung. Es verendet einige Minuten später durch Sauerstoffmangel ohne Betäubung.Diese Bilder wirken verstörend:
Panorama. Ein Beitrag von Benjamin Cordes … mehr >>[/EXPAND]


17.3.2014 – Bauernpräsident Rainer Tietböhl wettert gegen Riesen-Tieranlagen

Bauernpräsident Rainer Tietböhl will eine Diskussion im Bauernverband über den «Gigantismus» in der Landwirtschaft anschieben. Es geht ihm um große Tierhaltungsanlagen, aber auch um Landwirtschaftsfahrzeuge, die den Straßenverkehr hemmen.

[EXPAND weiterlesen…] «Wir müssen uns überlegen, wie weit wir den Gigantismus noch treiben wollen», sagte Tietböhl der Nachrichtenagentur dpa. Er will das Thema auf dem Landesbauerntag am Donnerstag in Linstow auf die Agenda setzen.
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Die BürgerInitiativen fragten in der Vergangenheit wiederholt: Wachstum ohne Grenzen? Wie groß sollen Mastanlagen in Zukunft noch werden, um wirtschaftlich rentabel und wettbewerbsfähig zu sein? Nun erkennen auch die Landwirte, dass es bei den Betriebsgrößen und den Tierzahlen eine Grenze des Erträglichen geben könnte. Damit würde endlich der Weg frei sein, vernünftig darüber zu sprechen, wo diese Grenze gezogen werden sollte und welche Konsequenzen sich daraus ergeben.[/EXPAND]


13.3.2014 – Uli Hoeneß und die HoWe Wurstwaren KG

Während heute das Urteil gegen Steuersünder Uli Hoeneß erwartet wird, kommt nun auch anderweitig Kritik am mächtigen Präsidenten des FC Bayern München auf. Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) macht gegen die Nürnberger Bratwurstfabrik von Uli Hoeneß mobil: Angeblich würde Hoeneß seinen Angestellten nur einen Hungerlohn zahlen und verstärkt Leiharbeiter einsetzen. Ein Betriebsrat existiere nicht.

Der Sohn Uli Hoeneßs, Florian Hoeneß, verwies darauf, dass niedrige Einkommen branchenüblich seien.

ganzen Artikel lesen >>


Wirtschaftsminister Harry Glawe (CDU):
Region ist zuverlässiger Partner der wirtschaftlichen Entwicklung

… auch für Agrifirm. Der Mischfutterhersteller Agrifirm übernahm 2012 das Futtermittelwerk Losten bei Bad Kleinen (Nordwestmecklenburg) und erweiterte 2013 seinen neuen Standort in Losten. Das Wirtschaftsministerium unterstütze die Gesamtinvestitionen in Höhe von rund 8,1 Millionen mit rund 1,2 Millionen Euro.
ganzen Artikel lesen >>


5.3.2014 – Ehemaliger Bauernpräsident MV beklagt Gülletransporte

Der NDR & der Nordkurier berichten über die massiven Probleme der Gülletransporte durch kleine Dörfer rund um die Massentierhaltungsanlagen Alt Tellin.
„Vom frühen Morgen bis in den Abend hinein fahren diese durch seinen Heimatort und an seinem eigenen Haus vorbei.“ beklagt der Bürgermeister Daberkows, der ehemalige Landesbauernpräsident Gerd-Heinrich Kröchert. Allmählich werden die Auswirkungen der Riesen-Sauenanlage auf die Infrastruktur der kleinen Gemeinden im Umland deutlich. Die Strassen und Wege werden rücksichtslos zerfahren. Die Gemeinden befürchten, in den nächsten Jahren erhebliche Reparaturkosten tragen zu müssen.

NDR Beitrag hier ansehen >>


ZDFzoom Mittwoch, 05.03.2014 23:15 – 23:45 Uhr
Hähnchenreste auf Reisen:  Das Geschäft mit unserem Abfall – Dokumentationsreihe, Deutschland 2014
ZDFzoom wirft einen Blick hinter die Kulissen der Geflügelindustrie und findet heraus: Deutsche Hähnchenschlachter verkaufen in Afrika all das, was Kunden hierzulande nicht essen mögen. Die Folge: In einigen afrikanischen Ländern ist die heimische Geflügelproduktion komplett zusammengebrochen. ZDFzoom über den wahren Preis des Billiggeflügels, den wir alle zahlen
→ ansehen


7. Februar 2014 – BUND gewinnt vor Verwaltungsgericht Schwerin

Das Verwaltungsgericht Schwerin hat dem Antrag des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) >> im gerichtlichen Eilverfahren gegen die geplante Großmastanlage für 200.000 Hähnchen je Durchgang in Wattmannshagen Recht gegeben. Die Anlage darf zunächst nicht gebaut werden, solange der Widerspruch anhängig ist.

Das Verwaltungsgericht hat u.a. bestätigt, dass die vorgelegten Bewertungsmodelle für Belastungsgrenzen der Biotope ungeeignet sind. Damit wird gerichtlich bestätigt, dass die Wirkungen von Großanlagen bisher fehlerhaft bewertet wurden.


7. Februar2014 – Nordkurier: Rätselraten um Hähnchenmast Klein Daberkow

Gähnende Leere auf dem Acker, auf dem die größte Geflügelmastanlage Nordostdeutschlands gebaut werden sollte. Die Fläche hat den Besitzer gewechselt. Der Neue allerdings hüllt sich in Schweigen. Zu einem Gespräch mit dem Nordkurier war er nicht bereit. Sein Bruder Norbert zeigte sich auskunftsfreudiger … weiterlesen >>


Januar 2014 – Wem gehört die Baustelle?

F.E. Wilfarth hat die Anteile der Kreckower Agrar GmbH an die Mecklenburger Hähnchenmast GmbH (P.M. Ritzema) verkauft, diese offenbar die gesamte Baustelle an einen Landwirt vom Niederrhein [EXPAND … mehr]Firmenübernahme durch Ernst Stenmans >> 18.12.2013[/EXPAND]


Die Agrarkonzerne wollen Gen-Mais und Einheits-Saatgut auf unsere Felder bringen. Kurz bevor Agrarminister Hans-Peter Friedrich darüber entscheidet, demonstrieren wir am 18. Januar 2014 in Berlin. Unsere Botschaft: „Wir haben Agrarindustrie satt“.
Kommen Sie zur Demo!

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Nordkurier 03.12.2013: Weiter steigender Fleischkonsum – Medizinische Verbrechen im Stall

Orte wie Alt Tellin oder Klein Daberkow stehen längst für die industrielle Fleischproduktion im Nordosten. Während kontrovers darüber gestritten wird, stellen die Verbraucher die Weichen. weiterlesen >>


NDR 1 Radio MV 20.08.13
Talk im Funkhaus: Fleisch um jeden Preis?


9:Räume – Ausstellung regionaler KünstlerInnen zu KUNST:OFFEN auf der Domjüch Neustrelitz, u.a. mit Fotografien und Objekten zur HMA-Baustelle Klein Daberkow 18.05. – 02.06.2013;
Eröffnung am Fr. 17. Mai 18:30 → weitere Informationen
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Baugesetz gegen gewerbliche Agrarfabriken

Für gewerbliche Betriebe (ohne genügend Fläche) soll die Privilegierung für das Bauen im Außenbereich der Gemeinden begrenzt werden. Die SPD setzte gegenüber der CDU durch, dass Betriebe mit mehr als 1.500 Mastschweinen, 560 Sauen, 15.000 Puten, 15.000 Legehennen, 30.000 Masthühnern oder 600 Rindern nunmehr nur dann bauen können, wenn die Gemeinde sich zu einem Bebauungsplan bereit findet. SPD-Agrarsprecher Priesmeier begründete diese Regelung, auf die auch die kommunalen Spitzenverbände drängen, mit dem Druck und dem Unwillen der Bürger.

Damit wird die Planungshoheit der Gemeinden in diesem Bereich endlich wieder hergestellt. Statt einer juristisch ausgefeilten Ablehnung ist zukünftig wieder ausreichend, wenn einfach kein Beschluss zur Aufstellung eines B-Plans gefasst wird.


Am Samstag demonstrierten 25.000 Menschen in Berlin gegen die Agrarindustrie und für eine bäuerlich-nachhaltige Landwirtschaft mit artgerechter Tierhaltung. Danke an alle Teilnehmer!
Das war beeindruckend und ganz sicher auch wirksam.
>> Presse


Dabeisein!
Demo für eine faire und nachhaltige Lebensmittel- und Landwirtschaftspolitik am 19. Januar 2013 in Berlin

Wir haben es satt!


 

24.10.2012 – Dr. Backhaus: Keine Investitionsförderung für konventionelle Mastbetriebe
Die in diesem Jahr in den Haushalt eingestellten 16 Millionen Euro für die Agrarinvestitionsförderung in Mecklenburg-Vorpommern sind ausgereicht. Das Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz unterstützte damit vor allem Milchviehbetriebe und Biohöfe.
„Der Bau solcher in der öffentlichen Kritik stehenden Anlagen wie Alt Tellin und Klein Daberkow dagegen wird von uns nicht gefördert„, betonte Minister Dr. Till Backhaus.

Neubauten in der konventionellen Geflügel- und Schweinemast sowie Biogasanlagen sind seit einem Ministererlass im März dieses Jahres von der Förderung ausgeschlossen. Bei sogenannten Altanträgen, die noch vor dem 1. 10. 2011 eingegangen waren, hatte das Land sich eine Frist bis 30. September 2012 gesetzt, bis zu der entschieden werden sollte, ob Fördermittel für sie übrig seien.

Nun steht fest: „Das Geld reicht nicht; die Flut von Anträgen im von uns favorisierten Bereich war zu groß“, sagt der Minister. „Wir müssen Prioritäten setzen. Und die liegen auch künftig im Ökolandbau, in der Förderung der Stoffkreisläufe in den landwirtschaftlichen Betrieben und der artgerechteren Tierhaltung.“ … ganze Pressemitteilung lesen >>


23.10.2012 – Ein schöner Erfolg
Der umfangreiche Antrag von Grünen und Linken gegen weitere Intensivtierhaltung im Gebiet des Kreises Vorpommern-Greifswald ist mit Unterstützung der SPD mit großer Mehrheit verabschiedet worden. Der Kreistag Vorpommern-Greifswald spricht sich darin u.a. gegen die Errichtung von Anlagen zur industriellen und konzentrierten Intensivtierhaltung aus und erklärt diese auf dem Gebiet des Landkreises ausdrücklich für nicht erwünscht. … weiter lesen


Neues von Agrifirm – statt Mecklenburger Getreidehähnchen nun Lietzener Getreidehähnchen?
Ulrich Strätker von Agrifirm erläuterte den weiteren Weg der künftigen Lietzener Getreidehähnchen. (…) „Die Schlachterei sucht händeringend Landwirte, die Tiere züchten“, sagte Strätker, dessen Büro in Woldegk ist.
ganzen Artikel lesen >>


6.9.2012 – Müll in der Ostsee: Vermüllung und Schadstoffeinträge aus der industriellen Landwirtschaft verringern!
Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat das Küstenbundesland Mecklenburg-Vorpommern aufgerufen, mehr für den Ostseeschutz zu tun. Ein viel zu hoher Nährstoffeintrag aus der industriellen Landwirtschaft gefährde den Zustand des empfindlichen Meeres. … weiterlesen >>


Der SPIEGEL berichtet über Massentierhaltung im Urlaubsland
Werden hier mit Steuergeldern des Landes und der EU Strohleute internationaler Konzerne kofinanziert? Nein, sagen die Investoren. Ritzema gab bei seinem Bauantrag allerdings seine Kontaktadresse bei Agrifirm an, einem niederländischen Futtermittelmulti … ganzen Artikel „Urlaubsland in Mästerhand“ als pdf lesen >>

Link zum Artikel www.spiegel.de >>


8.08.2012 – Massentierhaltung – Nicht so schlimm?
Das Medienmagazin „journalist“ des DJV lädt gemeinsam mit der Informationsgemeinschaft Deutsches Geflügel zum Journalistenworkshop „Ab in den Hühnerstall“.

Ein unglücklicher Versuch, das angeschlagene Image der Geflügelwirtschaft aufzubessern. Geo.de war dabei … weiterlesen >>


8.08.2012 – Jurist legt Verfassungsklage gegen Massentierhaltung ein
Das höchste deutsche Gericht muss sich erstmals mit einer der umstrittensten Themen innerhalb der deutschen Gesellschaft beschäftigen: der Haltung von Nutztieren durch die Agrarwirtschaft … weiterlesen >>


Juli 2012

BUND

Quelle: BUND


3.Juli 2012 EU-Beschwerde wegen Förderung von Tierfabriken aus Steuermitteln
Die Umweltorganisation BUND und das Landesnetzwerk „Bauernhöfe statt Agrarfabriken in Mecklenburg-Vorpommern“ -in dem mehr als 15 Bürgerinitiativen in Mecklenburg-Vorpommern zusammengeschlossen sind- sind wegen der weiteren Förderung von Massentierhaltungsanlagen in Mecklenburg-Vorpommern bis nach Brüssel gegangen und haben dort Beschwerde eingelegt.[EXPAND >> weiterlesen]
Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat wegen der Förderung von Intensiv- Tierhaltungsanlagen in Mecklenburg-Vorpommern eine Beschwerde bei der Europäischen Kommission eingelegt und den Europäischen Rechnungshof sowie das Europäische Amt für Betrugsbekämpfung informiert. In der Beschwerde informiert der BUND die Europäische Kommission über die Praxis des Landes weiterhin sogenannte „Altanträge“ für Anlagen, die vor der Änderung der Förderkriterien gestellt wurden aus EU-Mitteln zu fördern. Der Europäische Rechnungshof und das Europäische Amt für Betrugsbekämpfung wurden informiert, weil die Förderfähigkeit von Großanlagen mehrfach durch künstliche Betriebsteilungen erlangt wurde. Dabei werden für ein Großvorhaben mit hunderttausenden Tierplätzen zwei Betriebe gebildet um die Höchstgrenze der förderfähigen Investition von früher 2 Millionen Euro, jetzt 1,5 Millionen Euro, zu unterlaufen.

„Durch die Förderpraxis werden Intensivanlagen mit industriellen Größenordnungen aus Mitteln für die Entwicklung des ländlichen Raumes gefördert. Anlagen für bis zu 400.000 Masthähnchen in einem Durchgang haben enorme Umweltauswirkungen bis hin zur Gefährdung der menschlichen Gesundheit. Sie schaffen auch keine Arbeitsplätze, sondern führen eher dazu, dass der ländliche Raum entwertet wird.“ so Jörg Kröger, Sprecher des Landesnetzwerkes Mecklenburg-Vorpommern „Bauernhöfe statt Agrarfabriken“ [/EXPAND]

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Mai 2012 – Handelsblatt: „Das giftige Geheimnis auf unseren Tellern“
In einem hoch subventionierten System haben sich Großbauern, Tierfabriken, Hersteller von Pestiziden, Tierärzte, Saatgutproduzenten und Pharmafirmen zusammengetan.
Die Lebensmittelbranche ist außer Kontrolle geraten. Darunter leiden vor allem Nutztiere, aber auch Verbraucher durch verseuchte Produkte. Das zeigen auch die jüngsten Dioxinfunde. Eine Spurensuche, wer die Schuld trägt >> lesen


22.5.2012 – NDR: MRSA-Keime, neue Langzeitstudie belegt:
Antibiotika-resistente Keime kommen in konventionellen Tierhaltungsbetrieben deutlich häufiger vor als in ökologisch bewirtschafteten Ställen. Das ist das Ergebnis von zwei Langzeit-Studien der FU Berlin und der Tierärztlichen Hochschule Hannover im Auftrag des Bundeslandwirtschaftsministeriums (BMELV).
Die Forscher haben für die Studien u.a. bundesweit 13 Stichproben aus Geflügelbetrieben untersucht. Die Auswertung sei zwar noch nicht beendet, allerdings sind nach Ministeriumsangaben in den meisten Fällen MRSA-Keime festgestellt worden.
Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) warnt seit längerem vor den Risiken von MRSA-Keimen in der Nutztierhaltung und spricht sich deshalb dafür aus, diese „konsequent zurückzudrängen.“
>> weiter lesen


Am 22.05.2012, 16 Uhr, tagt der Ausschuss für Ländlichen Raum und Landwirtschaft auf dem Pfarrhof bei Woldegk bei Herrn Wilfarth, dem Antragsteller der Hähnchenmastanlagen Klein Daberkow. Thema ist u.a. eben diese Hähnchenmastanlage . Es gibt auch einen Antrag der Grünen, der sich gegen industrielle Mastanlagen richtet.
Ist ein Tagen bei einem betroffenen Betrieb da nicht unpassend, oder sogar laut Kommunalverfassung unzuzlässig? Ankündigung beim Landkreis >>


21.4.2012 – Fördermittel

Rund 5,4 Millionen Euro sollen in die Hähnchenmastanlagen in Klein Daberkow investiert werden, sagt Friedrich-Ernst Wilfarth von der Kreckower Agrar GmbH. (siehe Artikel Nordkurier >>)

Dann dürften die Hähnchenmastanlagen keine Fördermittel erhalten – denn wie Minister Backhaus am 26.1.2011 mitteilte:
„Es werden nur Anlagen mit einer maximalen Investitionssumme von 2 Mio. Euro mit maximal 500.000 Euro gefördert.  Ab einer Investitionssumme von 3,75 Mrd. Euro gibt es überhaupt keine Förderung. Damit ist eine staatliche Unterstützung überdimensionierter Anlagen ausgeschlossen.“


Agrifirm – Annual report/Geschäftsbericht 2011, S. 9, u.a.
Agrifirm ist mit 20% an der Plukon Royale Group beteiligt  … mehr


Frohe Botschaft zu Ostern?
Der Geschäftsführer der Brüterei BIG MAMA und ehemalige Geschäftsführer von Agrifirm ist Diakon beim katholischen Boje Verbund.

Dieser fragt aktuell sinnigerweise: Gibt es ein Leben nach der Geburt?
Bereits 2011 erklärte Diakon Ulrich Strätker in seiner Predigt:
„Macht euch keine Sorgen um das Morgen.“

Links:
Diakon Ulrich Strätker
NOZ: Ein Glücksfall für den Boje-Verbund
Geburt in einer Brüterei

Männlichen Küken sind weder für die Fleischindustrie noch zur Eierproduktion zu gebrauchen.
Deshalb werden sie direkt nach der Geburt getötet, wozu spezielle Maschinen benutzt werden. In einem Maschinentyp werden die Küken lebend zermahlen: sie werden lebendig in einen Schacht mit scharfen, rotierenden Klingen geworfen, die die Küken lebendig zerkleinert. In einem anderen Maschinentyp werden sie zwischen zwei entgegengesetzt drehenden Zahnrädern zerquetscht. Der dritte Maschinentyp funktioniert wie eine Gaskammer …


04.2012 Aus für Brüterei wegen Grundstücksproblemen ???
Ende Februar 2012 teilte der Projektmanager und Geschäftsführer der  Brüterei BIG MAMA  GmbH & Co.KG  Ulrich Strätker mit, dass die Pläne für die Big-Mama-Brüterei  in Woldegk  wegen eines Grundstücksproblems nicht weiter verfolgt werden.

Nun reagiert der Bürgermeister der Stadt Woldegk im Landboten 04/2012, S. 7, auf die  Grundstücksprobleme:
„Dazu möchte ich ganz kurz sagen, und das wissen Sie auch alle, Big Mama hat ein erschlossenes Grundstück von der Stadt gekauft, es gibt keinerlei Hemmnisse. Big Mama hat sich im Gegenzug verpflichtet für 9 Mio. EUR, wie in Neustrelitz zu investieren und dabei 18 Arbeitsplätze zu schaffen. Die Stadtvertretung hat sich für dieses Konzept ausgesprochen, und ich nehme für Herrn Conrad und für mich in Anspruch, dass wir alles versucht haben einschließlich Landrat, diese Investition für Woldegk zu sichern.“


Ich bin so froh, kein Huhn zu sein

Wie das Leben als Fabrikhuhn aussieht … mehr >>


Tausende Hühner in einem Stall eines Geflügelmastbetriebes im brandenburgischen Storkow (Archivbild).
(Foto: picture alliance / dpa)(Quelle:n-tv )


20.3.2012 – Neue Förderkriterien

Die neuen Förderbedingungen für Tierhaltungsanlagen, die heute in Kraft treten, kann man hier nachlesen … >>

Mit Ausnahme des Ökolandbaus wurde der Fördersatz einheitlich auf 25 Prozent festgelegt. Die neuen Richtlinien sehen zudem eine Begrenzung des förderfähigen Investitionsvolumens auf 1,5 Millionen Euro vor – rund 500.000 Euro weniger als bislang. Damit soll die Größe der Tierhaltungsanlagen beschränkt werden. Ökozertifizierte Tierhaltungsbetriebe sollen dagegen einen fünfprozentigen Bonus erhalten.

Tier-Obergrenzen

Erstmals werden Tier-Obergrenzen eingeführt. Zuschüsse erhält nur der Landwirt, der den Viehbesatz von zwei Großvieheinheiten pro Hektar im Betrieb nicht überschreitet, der also nicht mehr als zwei Kühe oder sechs Sauen pro Hektar hält. Zudem müssen Neubauten mehr Platz als bisher bieten und besser ausgestattet sein.

Anträge, die vor dem 1.10.2011 eingingen, werden nach den alten Grundsätzen gefördert. Alle anderen unterliegen den neuen Förderbedingungen.

Ausgeschlossen von der Förderung sind künftig Neubauten in der konventionellen Geflügelmast, außer in der Junghennenaufzucht, der Elterntierhaltung und der Bruteiproduktion. Damit soll sichergestellt werden, dass diese Tiere vom ersten Tag ihres Lebens an gesünder aufwachsen, der Einsatz von Antibiotika somit auch in der Mast vermindert wird.(???)
Ebenfalls ausgeschlossen sind zukünfitig Neubauten in der konventionellen Schweinemast sowie Biogasanlagen.


19.03.2012 – Nordkurier
„Es müssen nicht immer die größten Größen in Sachen Geflügel und Schweinehaltung sein, sondern solche, die in die Umwelt passen.“
Der Bauernverband Müritz ist für ein umweltverträgliches Wachstum bei Tierhaltung und auch Biogasanlagen und liegt damit nicht auf einer Wellenlänge mit der Landespolitik. Als Leitbild für die Zukunft eines Landwirtschaftsbetriebes sprach man sich gegen Konzerne und für inhabergeführte Betriebe aus, wie sie bereits hauptsächlich an der Müritz wirtschaften. Es sei ein Irrtum zu behaupten, der Markt brauche noch billigere Tierprodukte.

Und der Geflügelverband MV teilt mit:
«Man soll ja nicht jammern, aber so gut geht es unserer Branche nicht», sagte Marion Dorn, Vorsitzende des Geflügelwirtschaftsverbandes im Land, in einem Gespräch mit der Nachrichtenagentur dpa. Es gebe zwar keine aktuellen Zahlen, aber der Absatz von Geflügelfleisch sei zuletzt gesunken.


14.03.2012 – Woldegker Landbote:
BIG Mama
Viel mit big ist zurzeit nicht. Das Unternehmen wird voraussichtlich die Brüterei nicht bauen, weil das Produktionskonzept in M-V nicht aufgeht. Allerdings ist noch bis zum 31.12.2013 Zeit. Danach träfen Sanktionen zu. Das Unternehmen hat sich vertraglich auf die Schaffung von 18 Arbeitsplätzen festgelegt.


6.3.2012
Wo siedelt sich „Big Mama“ an?
Woldegk oder Neustrelitz – in der Frage, wo die Brüterei „Big Mama“ des Unternehmens agrifirm Fuß fassen könnte, gibt es offenbar Unausgegorenes. Der Vertrag in Woldegk sollte bis Ende 2013 erfüllt sein. Bei Nichterfüllung drohten auch Konsequenzen
… weiterlesen


5.3.2012
Rosa Kreuze erregen Aufmerksamkeit
Viele Menschen fragen nach den Rosa Kreuzen und noch bevor wir eine Pressemitteilung rausgegeben haben, hat sie auch der Nordkurier entdeckt. Eine stille Art zu protestieren …
Bericht lesen >>

Auch Mitmachen! >> zur Aktion >>


1.3.2012
Ohne Hähnchen auch keine Brüterei
Denn existenziell wichtig sei auch die Abnahmegarantie für die Küken, sagt Herr Strätker von BIG MAMA. Die Big-Mama-Brüterei soll nun auf dem Neustrelitzer Schlachthofgelände entstehen, aber nur, wenn die Produktionskette Masthähnchen/Legehenne funktioniert und man sich willkommen fühlt  … weiterlesen >>


29.2.2012
Landesnetzwerk von Bürgerinitiativen in Mecklenburg-Vorpommern dankt Prof. Succow !!!
Für sein mutiges Interview in der Ostseezeitung gebührt Prof. Succow unser ausdrücklicher Dank.
Er spricht uns allen aus dem Herzen. Dieses Land ist wirklich zu schade, um durch industriemäßige Agrarnutzung ruiniert zu werden … weiterlesen >>


27.2.2012
„Dieses Land ist zu schade, um durch industriemäßige Agrarnutzung ruiniert zu werden. Nicht nur umweltbewegte Menschen wollen, dass wir gemeinsam etwas dagegen unternehmen“
sagt Professor Succow, Träger des alternativen Nobelpreises … weiterlesen >>


11.1.2012
GF Lammers bestätigt Aus für Schlachthof Neustrelitz – Nordkurier
Der Neustrelitzer Schlachthof wird vorerst nicht aktiviert. Das hat Friki-Geschäftsführer Bernhard Lammers dem Nordkurier in dieser Woche bestätigt. Er verwies auf einen Beschluss seines Unternehmens vom Jahresende, nach dem ein Stopp für die Bemühungen, den Schlachthof zu beleben, beschlossen wurde.
Die Firma hat offenbar einen Plan B. Der besagt, dass auf dem Areal eine Brutanlage errichtet werden könnte. Das seien momentan aber nur Pläne, nicht mehr, betonte Lammers.


Frau Aigner, Megaställe stoppen!
campact Kampagne: Bauminister Ramsauer will Gemeinden ermöglichen, den Bau von Megaställen zu verbieten. Damit ließe sich der Bauboom von Tierfabriken stoppen. Doch Agrarministerin Aigner blockiert das Vorhaben. Unterzeichnen Sie den Appell an Aigner!


25.01.2012 23:00 zdf
Machen Bakterien aus der Tiermast die Menschen krank? ZDF-Zoom über die Keime aus dem Stall. ansehen…


Petition gegen Flächenfraß!
Der Bauernverband fordert nun ein Flächenschutzgesetz. Fast 100 Hektar Acker- und Grünland gehen täglich durch Überbauung verloren.

In Klein Daberkow sind es durch den Bau der Hähnchenmastanlagen 27.244 m².

Hintergründe der Kampagne:glocalist.com 25.01.2012 >>



Danke! Die Demo war ein riesiger Erfolg!

23000 Menschen verlangen von Merkel Neuausrichtung der Agrarpolitik

 

 

 


Stern.de 09.01.2012
BUND-Stichprobe Hähnchen häufig mit Antibiotika-Keimen belastet
Hähnchenfleisch aus Supermärkten enthält laut einer Stichprobe der Umweltorganisation BUND vielfach Antibiotika-resistente Keime, die für Menschen schädlich sein können. Zehn von zwanzig Proben waren verseucht. >> lesen


ndr 20.12.2011
Backhaus will neuen Masterplan für Tiermast

Die Förderung für Nutztierhalter soll stärker an der Tiergesundheit ausgerichtet werden. In Mecklenburg-Vorpommern setzt offenbar ein Umdenken im Umgang mit der Tiermast ein. Auf seiner Bilanzpressekonferenz schlug Agrarminister Till Backhaus (SPD) am Montag in Schwerin Pflöcke ein, die es für Nutztierhalter in sich haben. So wurde die Förderung für konventionelle Schweine- und Geflügelmäster bis Mitte 2012 ausgesetzt. … lesen>>


Nordkurier, 14.12.2011
Aus für Hähnchenmastanlagen?
Aus einem Schreiben der Staatsanwaltschaft Schwerin geht hervor, dass die Förderanträge abgelehnt wurden. … lesen >>


14.12.2011
Tierschützer demonstrieren vor dem Landtag gegen Riesen-Ställe
Schwerin (dapd) Gegen industrielle Tiermastanlagen im Land und den Einsatz von Antibiotika haben Tier- und Umweltschützer gestern in Schwerin protestiert. … weiterlesen>>


3sat 14.12. 20.15
Fragwürdige Kost
Er ist fast so vielseitig wie eine ausgewogene Ernährung: der heutige 3sat-Wissensabend rund ums Essen. Acht Beiträge machen betroffen, nachdenklich und eventuell schlauer – aber ganz bestimmt keinen Appetit. …weiterlesen


Sonntag, 20.11.2011 kirche-mv.de
Die Kirche Mecklenburg Vorpommern unterstützt die Proteste gegen die Hähnchenmastanlagen weiterhin … Die Kirchenleitung wurde gebeten, zu dem Thema eine Arbeitsgruppe einzurichten. Diese soll auch eine Stellungnahme vorbereiten. Dabei sollen unter anderem Aspekte wie Gesundheitsfolgen für Mensch und Tier durch den Einsatz von Antibiotika, artgerechte Tierhaltung und Rechtsfragen im Genehmigungsverfahren berücksichtigt werden. …lesen >>… Ostseezeitung >>


zdf 18.11.2011
Antibiotika in der Geflügelmast – Gefahr für den Menschen
Multiresistente Keime verursachen hartnäckige Krankheiten …lesen >>


10.11.2011
Betrug bei Mastanlagen-Bau? – Förderanträge abgelehnt
Die Staatsanwaltschaft hat ihre Ermittlungen wegen des Verdachts des Fördermittelbetrugs eingestellt.
Die Förderanträge wurden mit – noch nicht rechtskräftigen – Bescheiden vom 06.11.2011 aus anderen Gründen abgelehnt.


Beide Hähnchenmastanlagen genehmigt!!!

Bekanntmachung des Staatlichen Amtes für Landwirtschaft und Umwelt Mecklenburgische Seenplatte vom 12.10.2011

Nr. 041/11 – 01.11.2011 – Mit Bescheid vom 10.10.2011 wurde der Mecklenburger Hähnchen GmbH, Pfarrhof 1, 17348 Woldegk auf Antrag vom 04.08.2009 eine Genehmigung gemäß § 4 BImSchG erteilt, deren verfügender Teil folgenden Wortlaut hat:

Nr. 042/11 – 01.11.2011 – Mit Bescheid vom 10.10.2011 wurde der Kreckower Agrar GmbH, Pfarrhof 1, 17348 Woldegk auf Antrag vom 04.08.2009 eine Genehmigung gemäß § 4 BImSchG erteilt, deren verfügender Teil folgenden Wortlaut hat:

Die Errichtung und der Betrieb einer Hähnchenmastanlage mit 200.000 TP in der Gemeinde Groß Miltzow, ursprünglich Landkreis Mecklenburg Strelitz, nunmehr Landkreis Mecklenburgische Seenplatte, Gemarkung Klein Daberkow, Flur 1, Flurstück 3 wird genehmigt.

Die Genehmigung wurde unter Bedingungen und Auflagen erteilt.
>>Bekanntmachung auf den Seiten des STALU

…Nordkurier>>


Folgen der Turbo-Landwirtschaft: Gefahr aus dem Stall
Am 16.10. um 13:25 Uhr startet planet e. In der ersten Sendung geht es um die Auswirkungen der „Turbo-Landwirtschaft“ auf die Gesundheit der Menschen. Immer häufiger zeigen Antibiotika bei der Behandlung kranker Menschen keine Wirkung mehr. Experten vermuten, dass der massive Einsatz der Medikamente in der Massentierhaltung für die Entstehung und Verbreitung der Keime mit verantwortlich ist.… mehr >>


REPORT MAINZ, 20.9.2011 | 6:51 min
Gefährliches Geflügel
Seit einigen Jahren infizieren sich immer mehr Tiere in der konventionellen Massentierhaltung mit einem Eiterkeim, gegen den viele Antibiotika nicht wirken, den sogenannten MRSA. Das Problem: Dieser Keim macht auch Menschen krank. Besonders gefährdet sind Landwirte, die in solchen Ställen arbeiten. … ansehen >>


09.09.2011
Kurzzeitig gab es heute die Meldung, die Hähnchenmastanlagen in Klein
Daberkow seien genehmigt worden.

Das ist falsch!

Nach Rücksprache der dpa (Deutsche Presseagentur) mit dem StALU /Frau
Maruschke ist noch keine Genehmigung ausgesprochen worden. Es handelt sich
also um eine Falschmeldung und die Meldung wurde sofort von allen
Presseagenturen zurückgezogen.
Pressemitteilung der BI: Strafanzeige gegen Investoren von Hähnchenmast … lesen >>


TV-Tipps:

NDR Fernsehen am 02.09.2011 | 21:15 Uhr
Arme Schweine – Schnitzel aus der Tierfabrik
Im Osten Deutschlands entstehen immer mehr neue, große Tierfabriken: Geflügelzüchter und Schweinemäster siedeln sich dort an. So haben etwa in Alt Tellin die Bauarbeiten für Europas größte Ferkelzuchtanlage gerade begonnen. Pro Jahr sollen in dem Dorf in Mecklenburg-Vorpommern zukünftig 250.000 Ferkel produziert werden.… Video ansehen >>

ARD | Mi, 31.08.11 | 21:45 Uhr
ARD-exclusiv: Das System Wiesenhof
Die ARD-Reporter Monika Anthes und Edgar Verheyen haben sich über Wochen mit dem Konzern befasst. Sie sprachen mit Landwirten, die für Wiesenhof gearbeitet haben, und Billigarbeitern, aber auch mit Veterinären, Vertretern von Bürgerinitiativen und dem Konzern selbst. Ihre Fragestellung: Funktioniert das System Wiesenhof nur, weil der Konzern Umwelt, Tiere und Menschen ausbeutet? …. Video ansehen >>


BUND.net 29. August 2011
Eine Milliarde Euro Subventionen pro Jahr für industrielle Geflügel- und Schweineproduktion.
BUND: Gravierende Fehlleitung von Steuergeldern … weiterlesen>>


Nordkurier vom 21.07.2011

Schlachthof startet vermutlich später Produktion.
Eigentlich sollte in dem Neustrelitzer Betrieb Ende 2012 wieder die Arbeit
aufgenommen werden. Daraus wird aber wohl nun nichts. … weiterlesen>>


Die EU-Agrarpolitik wird neu geordnet, aber der Tierschutz bleibt außen vor. Dagegen protestieren 1.000 Professoren und Professorinnen im „Berliner Appell“: Subventionszahlungen müssen zum einen an Klima- und Umweltschutzmaßnahmen gekoppelt werden. Wer Geld von der EU kassieren will, muss aber auch den Tierschutz berücksichtigen, fordert der Schirmherr der Stiftung, Prof. Peter Sloterdijk. Im Klartext heißt das: „Wer Vollspaltenboden-, Käfig- oder Anbindehaltungen betreibt, sollte dafür nicht länger mit Steuergeldern belohnt werden.“ … weiterlesen>> Berliner Appell>>


Mai 2011
EuGH stärkt Klagerecht von Umweltorganisationen

Luxemburg – Der Europäische Gerichtshof hat das Klagerecht von Umweltverbänden gestärkt.
Sie müssen grundsätzlich vor Gericht ziehen dürfen,wenn Projekte Auswirkungen auf Mensch, Tier und Natur haben.
Auch Deutschland muss seine Vorschriften entsprechend anpassen (Rechtssache C-115/09).
Auswirkungen hat das Klagerecht auch auf den geplanten Bau der industriellen Tierhaltungsanlagen der Hühnermast in Klein Daberkow.

Der BUND in Mecklenburg-Vorpommern sieht die Politik und die Verwaltungen nun in der Pficht, für rechtswidrig erkannte Vorhaben wie den vorzeitigen Baubeginn für die Schweinemastanlage in Alt Tellin (Landkreis Demmin) und die Hühnermastanlage Klein Daberkow (Landkreis Mecklenburg-Strelitz) zu stoppen. Rechtsanwältin Ines Zenke von der Kanzlei Becker Büttner Held (BBH) bezeichnete das Urteil als Revolution des deutschen Verwaltungsrechts. „War es bisher so, dass nur Rechtsverstöße gerügt werden konnten, die auch dem Schutz einzelner dienten, so gilt nun der ‚objektive Umweltschutz'“, erklärte Zenke gegenüber Dow Jones (!!!) weiter.


Mi, 11.05.2011 von 18.00 – ca. 20.30 Uhr –
Podiumsdiskussion im Park Hotel Schloss Rattey
Thema: Heimatland Zukunft „Strategien gegen die Expansion der Agrarindustrie im ländlichen Raum“

Anwesend waren:
Dr. Buchwald: Mitarbeiter des Ministeriums f. Landwirtschaft, Umwelt u. Verbraucherschutz M-V,
Friedrich Ostendorff: MdB, B´90/Grüne im Bundestag, Biolandwirt,
Bernd Fischer: Geschäftsführer Landestourismusverband MV,
Corinna Cwielag: BUND Schwerin,
Ulrich Werner: Rechtsanwalt und Fachanwalt für Verwaltungsrecht
Moderator: Hans-Joachim Guth (Leitender Redakteur Nordkurier) … Veranstaltungsprogramm >> …Presse >>


Bundesministerin Ilse Aigner will mit der „Charta für Landwirtschaft und Verbraucherschutz“ die Handlungsfelder und Lösungswege für eine zukunftsorientierte Politik für die gesamte Lebensmittelkette beschreiben. Bürger, Verbraucher, Landwirte, hier können sich alle gesellschaftlichen Gruppen einbringen. … Mitmachen! >>


22.02.2011 Vorzeitige Baugenehmigung für Klein Daberkow in den Brohmer Bergen erteilt, obwohl das eigentliche Genehmigungsverfahren noch nicht abgeschlossen ist.
… weiterlesen>>


Neustrelitz (dpa/mv)31.01.2011 – Vertreter der Evangelischen Landeskirche in Mecklenburg lehnen den Bau großer Hähnchenmastanlagen, wie bei Klein Daberkow (Mecklenburg-Strelitz) geplant, ab.
… weiterlesen>>


Umweltbundesamt für Agrarwende
Osnabrück. Das Umweltbundesamt (UBA) verlangt von der Landwirtschaft eine Abkehr von der industriellen Tierhaltung und einen größeren Beitrag zur Umweltentlastung.

… weiterlesen>>


Hamburg, 07.10.2010:
VIER PFOTEN fordert Landwirte zum Protest gegen die Hähnchenmafia auf
Agrar-Experte warnt vor Zusammenbruch des Marktes für Masthühner.‘
Pressemitteilung auf vier-pfoten.org >>


Am Mi. 22.09.2010 16 Uhr war in Neustrelitz Kreistag (Parlament des Landkreises).
Wir stellten eine Frage betreffs der unzureichenden Erschließung mit Straßen und der Folgekosten, wenn die Straßen
ausgebaut werden müssen.
Bereits am 10.9. hatten wir einen offenen Brief an alle Kreistagsabgeordneten übersendet, danke auch an Petra Sauer.
Wir übergaben dem Landrat, Herrn Kärger, die 750 Protestunterschriften
und den Abgeordneten unsere Postkarten.
Pressemitteilung >>


August 2010: Protestaktion der Bürgerinititative mit von Rettet den Regenwald gegen die geplanten Geflügelmastanlagen in Klein Daberkow: Wie deutsche Verbraucher den Regenwald kahl essen… …unterzeichen >>>


11. August 2010
Ministerpräsident Sellering lud zur 19. Bürgersprechstunde in Neubrandenburg ein: wir überreichten 750 Unterschriften.
Presseerklärung >>


27.07.2010
Die Gemeinde Voigtsdorf beantragt die Durchführung eines Raumordnungsverfahrens mehr dazu >>


FRONTAL 21 vom ZDF recherchiert.

Austrahlung der Sendung über Massentierhaltung mit einem Beitrag über die geplante Mastanlage in Klein Daberkow war am
Di, 27. Juli 2010 21:00 im ZDF. (geänderter Termin)
Die Sendung war über folgenden Link in der ZDFmediathek >> im Internet abrufbar


Der Protest wird sichtbar >>>


Die EU-Kommission lädt die Zivilgesellschaft ein zu einer breiten
Konsultation zur Zukunft der Gemeinsamen Agrarpolitik (kurz: GAP). Bis zum
11. Juni 2010 waren Bürgerinnen und Bürger, Verbände, Organisationen und
Netzwerke aufgefordert, vier Fragen zu beantworten und zur Kommission zu
senden.
Aufruf vom BUND >>>


Blitz am Sonntag vom 30.05.2010:
Der direkte Draht: Minister beantwortet Leserfragen
Vor dem Hintergrund sinkender Einwohnerzahlen stellte sich die Frage, was das Leben auf dem Lande lebenswert macht und wie die Dörfer zukunftsfähig werden können. … MVs Landwirtschaftsminister Dr. Till Backhaus stellt sich hierzu am 7.Juni von 16 bis 17 Uhr den Fragen der BLITZ-Leser.  mehr dazu >>>


26.05.2010
Drainage vom Biotop Nr. 10 gefunden   mehr dazu >>>


Veröffentlicht am 19. Mai 2010
In den Niederlanden haben sich knapp 250 Professoren zusammengeschlossen, um für ein Ende der industrialisierten Massentierhaltung einzutreten. In einem Positionspapier verdeutlichen die Wissenschaftler die Probleme der Massentierhaltung und zeigen Lösungsmöglichkeiten auf.
mehr dazu >>>


Am 19. und 20. Mai 2010 fand in Mildenitz der Erörterungstermin statt, wo sich die Antragsteller mitsamt Anwalt, Gutachtern, Konzernvertreter und Tierarzt; die Vertreter der betroffenen Behörden und die Mitarbeiter des StALU – bisher StauN (staatl. Amt für Landwirtschaft und Umwelt – bisher staatl. Amt für Umwelt und Naturschutz) zu den Fragen der 246 Einwendungen äußerten
Es müssen die rechtlichen Grundlagen aller Enwendungen geprüft werden, ggf. neue Gutachten eingeholt und Auflagen erteilt werden.
| Aktuelle Meldungen vom StALU |